SPD-Erfolg beim Unterhaltsvorschuss

 
Foto: gabriele_groneberg_mdb_presse
 

Begrenzung der Bezugsdauer wird abgeschafft und die Altersgrenze von 12 auf 18 Jahre erhöht.

„Es hat sich ausgezahlt, dass Manuela Schwesig und die SPD-Bundestagsfraktion so beharrlich geblieben sind!“, so die Bundestagsabgeordnete Gabriele Groneberg zum Ergebnis der Verhandlungen zwischen dem Bund und den Länder.

 

Die Einigung sieht eine Ausweitung des Unterhaltsvorschuss vor. Alleinerziehende und deren Kinder werden ab dem 1. Juli 2017 länger staatlich unterstützt, wenn der andere Elternteil keinen Unterhalt zahlt.

Die Begrenzung der Bezugsdauer beim Unterhaltsvorschuss auf bislang sechs Jahre wird abgeschafft und die Altersgrenze für Kinder, bis zu der Unterhaltsvorschuss gezahlt wird, von bisher 12 auf 18 Jahre angehoben. Der Bund wird künftig 40 Prozent der Kosten dafür tragen.

Groneberg weiter: „Mit der Ausweitung des Unterhaltsvorschusses bekämpfen wir Kinderarmut und investieren zielgerichtet in die Zukunft von Jugendlichen. Denn jedes Kind und jeder Jugendliche soll die gleiche Chance auf ein gutes Leben haben. Dies ist mir seit dem Beginn meiner politischen Arbeit ein großes Anliegen, auch aus meiner persönlichen Erfahrung heraus.“

Das Gesetzgebungsverfahren soll im Frühjahr abgeschlossen werden, damit das Gesetz am 1. Juli 2017 in Kraft treten kann.  Hiermit wird der Forderung der Kommunen nach einer Übergangszeit Rechnung getragen.

 
    Familie